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Westliche Sichtweise
Elektrische Impulse, die durch die Akupunkturnadeln ausgelöst werden,
werden über Schmerzrezeptoren zum Rückenmark (1), weiter zum
Mittelhirn (2) und schliesslich zur Großhirnrinde (3) geleitet.
Dort werden körpereigene Nerven-Botenstoffe ausgeschüttet, z.B.
stimmungsaufhellendes Serotonin und schmerzlindernde Neuro-Peptide (z.B.
Noradrenalin).
An Akupunkturpunkten befinden sich vermehrt Nervenendigungen. Durch Stimulation
der Nerven werden die Selbstheilungskräfte angeregt, die Symtome
werden nicht einfach verdrängt.
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Chinesische Sichtweise
Das Qi, die Lebensenergie, fließt hauptsächlich entlang
der 12 Meridiane. Der Anfangspunkt des einen Meridians liegt nahe am Endpunkt
des jeweils nächsten Meridians, so dass diese Meridiane einen Energiekreislauf
bilden.
An den Akupunkturpunkten verläuft der Meridian weiter an der Körperoberfläche
als sonst, so dass man ihn durch eine Nadel leichter erreichen kann. Störungen
im Organismus sind bedingt durch Energieungleichgewichte an den Akupunkturpunkten.
Die Nadelstimulation an Akupunkturpunkten erzeugt ein „De-Qi“
Gefühl. Jetzt erst weiss man ganz sicher, dass man den richtigen
Punkt getroffen hat. Die Nadel an einem Akupunkturpunkt hat eine Antennenwirkung.
Überschüssige Energie wird abgeleitet. Bei Energiemangel an
dem Punkt wird Energie zugeleitet. So kann ein Energieungleichgewicht
ausgeglichen und eine Heilung eingeleitet werden.
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- Schröpfen:
Das Schröpfen ermöglicht es Energieblockaden, die
häufig zu Schmerzen führen aufzulösen und damit den Schmerz
zu nehmen oder zu reduzieren.
Hierfür werden Holz- oder Glasgefäße von innen mit einer
Flamme aufgeheizt. Setzt man das erwärmte Gefäß nun
auf die Haut, kühlt sich die Luft sehr schnell ab und das Gefäß
saugt sich stark an. Die Durchblutung wird dadurch deutlich spürbar
und sichtbar gesteigert.
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- Moxibustion:
Moxibustion dient dazu Akupunkturpunkte zu erwärmen und damit den
Qi-Fluss wieder in Gang zu bringen.
Ursprünglich wurden Moxazigarren abgebrannt und nah an Akupunkturpunkte
gehalten bis diese gut erwärmt waren. Da diese Methode mit sehr
viel Rauch und entsprechend viel Gestank verbunden ist, bedient man
sich heutzutage gerne der rauchlosen Moxakegel, deren Geruch wesentlich
schwächer ist und die ebenfalls eine sehr gute Wirkung erzielen.
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